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Meditation unterm Sternenhimmel – Finde deinen Leitstern

In den langen Winternächten entfaltet sich eine feine Facette der Bewusstseinserweiterung. Wenn der Himmel klar ist, offenbart er ein Sternenmeer, das uns eine Perspektive auf die unendlichen Weiten des Universums gibt. Dieses Schauspiel der Natur ist nun im Winter besonders eindrucksvoll.

Der Sternenhimmel lädt zur Kontemplation ein. Er erinnert uns daran, dass wir ein Teil von etwas Größerem sind – dass unser Platz in der Welt und im Kosmos nur ein winziger Punkt in einer unermesslichen Weite ist. Wir werden uns unserer eigenen Existenz in Relation zum Universum bewusst, und das kann eine tiefe Demut und Verbundenheit mit der Natur hervorrufen.

Eine sternenklare Nacht bietet eine wunderbare Gelegenheit, um in die Weite des Universums einzutauchen und die stille Magie des Nachthimmels zu erleben. Hier ein Impuls für deine Meditation:

„Meditation unter dem Sternenhimmel“

1. Finde den perfekten Ort: Der Himmel ist klar? Dann ziehe los in die Natur mit einer Thermoskanne heißen Tee im Gepäck. Zieh dich warm an, nimm eine Decke oder ein Sitzkissen mit, um es dir später bequem machen zu können. Wähle einen ruhigen, abgelegenen Platz, fern von künstlichem Licht. Ein Ort, der dir einen weiten Blick auf den Nachthimmel erlaubt, vielleicht auf einer Lichtung oder einem Hügel. (Alternativ kannst du es natürlich auch zu Hause vom Garten, vom Balkon oder der Terrasse aus „versuchen“ – da ist allerdings wahrscheinlich mehr Lichtverschmutzung um dich herum.)

2. Bereite dich vor: Bevor du beginnst, schalte dein Smartphone auf leise (oder Flugmodus), um Ablenkungen zu vermeiden. Nimm dir einen Moment, um in der Stille anzukommen, spüre die Kühle der Luft auf deiner Haut und höre auf die nächtlichen Geräusche in der Natur. Atme tief durch, um dich zu entspannen und den Geist zu beruhigen.

3. Blicke in den Himmel: Lege dich nun gut eingekuschelt auf den Rücken oder setze dich entspannt hin und richte deinen Blick in den Sternenhimmel. Atme ruhig bis in den Bauchraum hinein, und lass den Blick weich und entspannt werden. Nimm den gesamten Himmel in seiner Weite wahr, ohne dich auf einzelne Sterne zu fokussieren.

4. Atemmeditation mit den Sternen: Beginne nun mit einer einfachen Atemübung, die dich mit dem Kosmos verbindet:

  • Beim Einatmen stelle dir vor, dass du das „Licht der Sterne“ einatmest.
  • Beim Ausatmen lass jegliche Anspannung und Belastung in die Weite des Kosmos hinein los.
  • Wiederhole dies mehrere Male und spüre, wie du dich mit dem unendlichen Himmel verbunden fühlst. Erinnere dich daran, dass du Teil dieses Universums bist.

5. Finde deinen Leitstern: Suche nun einen hellen Stern, der dich besonders anspricht. Lass deinen Blick auf diesem Stern ruhen. Stell dir vor, dass dieser Stern dir Klarheit und inneren Frieden schenkt. (Du kannst alternativ zu einem einzelnen Stern auch ein besonderes Sternbild wählen.)

6. Erweiterung des Bewusstseins: Nachdem du einige Minuten in diese Verbindung eingetaucht bist, richte deine Aufmerksamkeit wieder auf den gesamten Himmel. Spüre die Größe und Unendlichkeit des Universums. Denke darüber nach, wie klein unsere Erde im Vergleich zum Kosmos ist, und wie du dennoch Teil dieses gigantischen Ganzen bist. Lass das Gefühl der Weite in dein Bewusstsein dringen.

7. Dankbarkeit und . . .

Nimm dir einen Augenblick, um mit einem offenen Herzen der Natur und dem Universum für diesen Moment der Stille und Schönheit zu danken. Lass die Erfahrung in dir nachklingen und spüre die Verbundenheit mit der unendlichen Weite des Kosmos.

. . . Rückkehr in den Moment:

Gönn dir jetzt eine Tasse deines mitgebrachten Tees. Spüre, wie die Wärme dich durchströmt und dich sanft wieder ins Hier und Jetzt zurückführt.

Wenn du bereit bist, gehe langsam nach Hause – mit einem Gefühl der Ruhe, Klarheit und Verbundenheit.

Diese kraftvolle Übung lädt dich ein, die Wunder des Nachthimmels bewusst wahrzunehmen. Sie verbindet die äußere Weite des Universums mit deiner inneren Welt und schenkt dir einen Moment der Achtsamkeit, inneren Einkehr und Besinnung.



Die genialen Bilder sind von jameswheeler (Titelbild), geralt und Hans (alle pixabay)

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